18.10.2012

Was wird aus den Bezirksmeisterschaften?

Irgendwie geht es ständig bergab mit den Bezirksmeisterschaften. Ideen, wie das aufzuhalten wäre, gibt es wenige. Eine wurde hier auf der Bezirkshomepage eingestellt. Der Bezirksvorstand wird sich demnächst mit dem Thema befassen. Dazu wäre es gut, vorher Rückmeldungen zu bekommen. Wer also eine brauchbare Idee hat, das Turnier wieder in Schwung zu bringen, kann dies sehr gerne als Kommentar tun.
In diesem Zusammenhang steht auch die Umfrage in der rechten Spalte. Die Kommunikation zwischen Bezirksvorstand und den Vereinen bzw. den Aktiven ist mehr als bescheiden.

Kommentare:

  1. Auch wenn die Vorschläge von Schachfreund Ritscher so nicht realisiert werden: Der Weckruf ist sicherlich hilfreich. Ich schlage statt seines "Malussystems" eher ein "Vereins-Bonus-System" vor. Wie der Bonus aussehen könnte, wäre zu überlegen. Vielleicht ein zwei Punkte-Bonus für eine Mannschaft in einer beliebigen Klasse unterhalb der Starkenburgliga? Sicher gibt es da noch bessere Ideen. Auf jeden Fall - lieber Bezirksvorstand - an dem Thema dranbleiben.


    Jörg Berkes, Vorsitzender Schachklub Langen e. V.

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  3. Ich denke, dass die Teilnehmerzahl sich mit Strafen oder ähnlichen Maßnahmen nicht erhöhen läßt. Wenn man sich mal bei den Opens im Rhein-Main-Gebiet über das ganze Jahr umschaut (ich spiele selber ca. 8 - 10 Turniere im Jahr), dann bemerkt man, dass unser Bezirk oft mit sehr wenigen Teilnehmern vertreten ist.
    Anscheinend hat unser Bezirk einfach nicht soviele Turnierspieler?! Vielleicht wäre es eine Idee, die Bezirksmeisterschaft als ein Open zu veranstalten oder in ein bestehendes Open (z.b. Griesheimer Schachtage) zu integrieren.
    Ich persönlich habe die Bezirksmeisterschaft viele Jahre nacheinander gespielt und mich reizt dieses Turnier nicht mehr so sehr, da ich gerne gegen "neue" Gegner spielen möchte. Ich habe den Eindruck, dass 80% der Teilnehmer immer die gleichen sind, was nicht negativ gemeint ist. Aber das zeigt nur, dass man wohl nur sehr schwer "Nichtturnierspieler" aus den Vereine zur Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft bewegen kann.

    Peter Larem, 2. Vorsitzender SSG Rödermark/Eppertshausen

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  4. Ich kann mich zusammenfassend den beiden Schachfreunden Larem und Berkes anschließen: Es ist sehr gut, dass Schachfreund Ritscher die Diskussion auf die Bezirksseite stellt, die ja sonst für Diskussionen gar keine Möglichkeit bietet. Hier sehe ich zwar auch einen Nachholbedarf (Forum, Kommentarfunktion), aber dafür gibt es ja diesen Blog.

    Die Thesen, die ich mit Schachfreund Ritscher teile kann ich auf: Es muss was passieren reduzieren.

    Tatsächlich geht es meiner Meinung nach mit der Bezirksmeisterschaft nur durch eine Öffnung wieder aufwärts. Die Vorteile liegen auf der Hand und sind vielfältig. Ob das Turnier in ein bestehendes integriert werden sollte und kann wird die Zukunft zeigen.

    Auch gehe ich mit Schachfreund Berkes, dass keine Sanktionen ausgesprochen werden sollten, sondern eher positive Anreize geschaffen werden. Negative folgen wären gerade für kleine Vereine fatal und für Spieler ungerecht. Auch glaube ich, dass die TO eine Verwebung der beiden Turniere ausschließt.

    Martin Göbel, kein Vorsitzender SC Groß-Zimmern

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