12.05.2020

Schach an Sankt Nimmerlein?

Die Schachbundesliga will am 20.6. bzw 21.6. entscheiden, wie ihr Spielbetrieb weitergeht. Danach wird geklärt, wie es in der 2. Bundesliga weitergeht, danach werden die Oberligen geklärt, danach die Hessischen Klassen, danach die Spielklassen im Bezirk. Da Anfang Juli die Ferien in Hessen anfangen, brauchen wir uns so schnell keinen Kopf zu machen, was da kommt. Die Tendenz scheint zu sein, die Saison um 1 Jahr zu verlängern. Die nächste Saison würde dann September 2021 anfangen, sofern bis dahin noch genügend Schachspieler und auch Spielerinnen da sind.
Für unsere Kreisklasse A würde das bedeuten: Da nur 8 Teams spielen, war der Spieltag 8.3. 2020 gleichzeitig der letzte Spieltag, die Saison ist beendet. Der nächste Spieltag wäre dann im September 2021, also 18 Monate später. Das kann nicht sinnvoll sein, ganz bestimmt nicht.

27.04.2020

Spieltag 16./17. Mai abgesagt

Schon isser weg, der Doppelspieltag im Mai. Wie es weitergeht, soll in den nächsten Tagen zwischen den unterschiedlichen Ebenen geklärt werden. Schräg scheint mir der Vorschlag, die fehlenden 2 Spieltage in der Zeit bis Mai 2021! auszutragen und erst im Herbst 2021 eine neue Saison zu starten. Da würde meiner Meinung nach der Schachverband schrumpfen und dies nicht gesund. 2 Spiele in 18 Monaten klingt nicht wirklich schlau. Besser die Saison 2019/20 abbrechen, wie in anderen Sportarten auch. Als Abschlusstabelle den aktuellen Stand nehmen (passiert bei anderen Turnieren auch, zuletzt Mannschafts-EM der Senioren nach 7 von 9 Runden. Dafür im Herbst nach Möglichkeit eine Saison 2020/21 zu starten versuchen, wäre eine Option. Zur Zeit ändern sich die Bedingungen in einer Geschwindigkeit, die langfristige Entscheidungen bis Herbst 2021 unmöglich machen.

19.04.2020

Spieltag 26.4. abgesagt

Der geplante Spieltag 26.4. in allen Ligen (Hessen und Bezirk Starkenburg) wurde Heute, nicht überraschend, abgesagt. Für die noch ausstehenden 2 Runden wäre das WE 16.5./17.5. eine Option. Ob es dazu kommt, wird sich zeigen.

11.04.2020

Frohe Ostern trotzdem

Wir wünschen allen Freunden und Freundinnen des SC Ladja Roßdorf  ein hoffentlich entspanntes Osterfest. Wir werden uns hoffentlich gesund wiedersehen, früher oder später.
Bis dahin passt bitte auf Euch auf, wir tun es auch.

19.03.2020

Vorerst geht nix, aber auch garnix

Kein Training, keine AG, keine Mannschaftskämpfe, keine Turniere. Ob, wann und wie es weitergeht, ist nicht abzusehen. Hoffentlich sehen wir uns alle gesund wieder.

15.03.2020

DSAM in Darmstadt abgesagt

Die Vorrunde vom 3.-5.4. in Darmstadt ist abgesagt. Ob es einen neuen Termin gibt, ist unsicher bis unwahrscheinlich. Das Startgeld wird erstattet. Es sind schwierige Zeiten.

13.03.2020

Überregionale Spieltage abgesagt

An diesem Wochenende sind die Spiele der 2. Bundesliga und der Oberligen abgesagt. Für das nächste Wochenende (22.3.) sind alle Spiele in den Hessischen Ligen ebenfalls abgesagt.
Es wäre angebracht, auch den Spieltag 22.3. in den Ligen des Schachbezirks Starkenburg abzusagen.
Es ist zwar in Hessen geplant, am 26.4. wie geplant zu spielen und den fehlenden Spieltag im Mai abzuhalten. Ob dies machbar ist, wird sich zeigen.

08.03.2020

And the winner is: Annalena!


Das - mit Abstand - wichtigste zuerst: Jonny ist gestern Papa geworden.
Herzlichste Glückwünsche vom gesamten Verein!
(Jonny: Mitgliedsantrag für die Kleine ist schon ausgefüllt, musst nur noch unterschreiben!)  👦

Und mit gebührendem Abstand nun doch zum heutigen Spiel; Ladja´s Erste musste in Flörsheim ran.
Beide Teams traten jeweils nur mit 7 Mann an, so dass es sofort mit Anpfiff 1:1 stand: während Ladja Brett 2 frei lies, gaben die Flörsheimer Brett 1 kampflos frei. Schnell gesellte sich auch Carsten nach einem frühen Remis-Angebot zu denjenigen, die von der Seite der Akteure zur Seite der Zuschauer wechselten. (Der Gegner war – rein Rating-technisch, deutlich schwächer und die Stellung letztlich „ungefährlich“; mit etwas Kampfeslust oder schlichtweg Mannschaftsdruck wäre diese Partie an dieser Stelle „erst interessant“ geworden und hätte zweifelsfrei kein so friedliebendes Ende gefunden…) Zu diesem frühen Zeitpunkt zeigten sich alle restlichen Bretter harmonisch und unauffällig ausgeglichen. Lediglich Leonid (an Brett 3) stellte von Anfang klar, dass er mit Weiß schnell den vollen Punkt für sich verbuchen wollte. Er schaffte sich ein starkes Zentrum und stieß ohne Umschweife mit f2-f4-f5 auf den gegnerischen König vor. 

Nach gut 90 Minuten des 7. Spieltages folgte dann das obligatorische Remis von Ralf: 2:2. Dabei mochte man sowohl Leonid als auch Maurice bereits einen gewissen augenscheinlichen Vorteil zusprechen, welcher sich zumindest bei Leonid in einem deutlichen zeitlichen Vorteil niederschlug. Geradezu mit spielerisch leichter Hand und oft nach nur kurzen Bedenkzeiten verbesserte er sein Figurenspiel mit klarem Fokus auf den gegnerischen König. 

Christian hingegen musste kurzzeitig eine eher unglücklich platzierte Dame hinnehmen. Doch sein Gegner bewertete diesen Nachteil falsch, so dass ein damit verbundener Übereifer bzgl. Bauernvorstoß und Zentralisierung der eigenen Dame seitens Christian simpel zum Bauerngewinn genutzt werden konnte. Zugleich genoss ProfDoc gewissen Druck im Zentrum sowie das Läuferpaar; und noch bevor sich die Frage stellte, ob das raumgreifende Bauernpaar im Zentrum vom gegenwärtigen Aktivposten künftig zu einem schwächelnden Isolani verkümmern würde, beschenkte eine erste Ungenauigkeit des Gegners ProfDoc mit einem Bauern.

Zwischenfazit: Weiter so (und alles wird, ohne Hängen und Würgen, gut)! 
Es bewahrheitete sich, was das Ligaorakel zu Beginn der Saison schon wusste: Im direkten Vergleich hatte Ladja gegen Flörsheim nichts zu befürchten; auch dann nicht, wenn nach gut 2/3 der Saison Flörsheim deutlich weiter oben in der Tabelle zu finden war, als Roßdorf.
Auch in der abschließenden Phase der Begegnung zeigte sich Ladja Bretter-übergreifend stark. Maurice hatte nun die Qualität plus einen Mehrbauern – der Weg zum vollen Punkt eine reine Frage der Technik. ProfDoc konnte das Zentrum auflösen und behielt nicht nur einen gewinnbringenden Freibauern am Damenflügel-Rand, sondern zusätzlich eine beruhigende Bauernmehrheit am Königsflügel; auch hier verkümmerte der Kampf zu einer reinen Frage der Technik. Leonid holte sich den schon länger absehbaren vollen Punkt und auch Christian wusste den Mehrbauern am Damenflügel letztlich zu nutzen.

Ungewohnt früh konnte sich Ladja also mit einem 6:2-Sieg auf den Heimweg machen; dabei musste keiner der Angereisten die Waffen strecken! So klar dieser Sieg verdientermaßen ausfiel, so deutlich distanziert sich das Team – endlich und eher unerwartet spät in dieser Saison - nunmehr auch von den Absteigern der Verbandsliga Süd in Richtung Mittelfeld und klettert um einen Tabellenplatz nach oben. Beflügelt von den letzten beiden Siegen wage ich die Vorhersage, dass am Saisonende sogar ein Tabellenplatz noch etwas weiter vorne erreicht werden wird...

Starkenburger Schachresultate von Heute (8. März)

Die mit elf Teams über der Soll-Stärke spielende Starkenburgliga ist zwei Runden vor Schluss noch nicht entschieden. An der Spitze macht es Tabellenführer SK Langen II nach dem unerwarteten Remis gegen SSG Rödermark/Eppertshausen II noch einmal etwas spannender. Der Vorsprung auf SSG Rödermark/Eppertshausen, deutlicher 6,5:1,5-Sieger bei Aufsteiger SK Dieburg, ist auf einen Zähler geschmolzen. Allerdings liegt der Vorteil bei vergleichbarem Restprogramm weiterhin bei SK Langen II. In der Abstiegszone hat TEC Darmstadt nach dem 3,5:4,5 bei SV Griesheim III womöglich entscheidenden Boden verloren. Die Darmstädter haben nur noch eine Partie in Dieburg und setzen in der nächsten Runde aus. Da es mindestens zwei Absteiger in die Bezirksklasse geben wird, steht dahin, ob ein Sieg in diesem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten für den Klassenerhalt reicht. Neben den Darmstädtern sind außerdem noch SC Reinheim, SK Dieburg und SSG Rödermark/Eppertshausen II stark abstiegsgefährdet. Reinheim spielt noch gegen beide Teams der SSG Rödermark/Eppertshausen, SK Dieburg hat neben dem TEC noch Turm Breuberg und SSG Rödermark/Eppertshausen II tritt außer gegen SC Reinheim noch bei SK Gernsheim III an. SK Gernsheim III ist auch noch nicht ganz in Sicherheit, aber sieben Zähler bei zwei Punkten Vorsprung sind schon ziemlich viel. Das Restprogramm mit SK Langen II und SSG Rödermark/Eppertshausen II ist aber keine ganz ungefährliche Mischung. Die anderen Mannschaften der Starkenburgliga – also SC Groß-Umstadt, SC Groß-Zimmern, SV Griesheim III und Turm Breuberg – sind aller Sorgen und Hoffnungen ledig.

In der Bezirksklasse fehlt Tabellenführer Schachforum Darmstadt II noch ein Punkt zur theoretischen Absicherung des Aufstiegs in die Starkenburgliga. Gegen SC Weiterstadt und FK Babenhausen II sollten sich die Bessunger das nicht mehr nehmen lassen. Gute Chancen, die Darmstädter nach oben zu begleiten, hat SK Langen III. Denn zwei Punkte Vorsprung auf SC Weiterstadt und das einfachere Restprogramm sprechen für den Tabellenzweiten. Neben dem direkten Vergleich spielt SC Weiterstadt noch gegen Schachforum Darmstadt II, während SK Langen II mit SK Eberstadt noch gegen ein abstiegsbedrohtes Team anzutreten hat. Sollten aus der Starkenburgliga zwei Mannschaften absteigen, gibt es einen Absteiger aus der Bezirksklasse, ansonsten trifft es zwei Teams. FK Babenhausen II, SK Eberstadt und SK Gernsheim IV werden das unter sich ausmachen, denn SGW Schaafheim liegt als Sechster deutlich davor. Der direkte Vergleich zwischen Babenhausen und Gernsheim in der nächsten Runde ist wichtig; ansonsten ist das Restprogramm der drei Teams von vergleichbarer Qualität.
Die Saison beendet hat heute die Kreisklasse A. SC Münster begleitet Springer Bad König, das schon länger als Aufsteiger feststand, in die Bezirksklasse. Am Tabellenende zog SC Weiterstadt II mit einem Remis in der Schlussrunde noch ans rettende Ufer, so dass SSG Rödermark/Eppertshausen III aufgrund der schlechteren Brettpunkt in die Kreisklasse B absteigt.
Dort sind noch zwei Runden zu spielen, aber Tabellenführer SC Groß-Zimmern II wird sich den Aufstieg nicht mehr nehmen lassen. Der verlustpunktfreie Spitzenreiter spielt noch gegen Springer Bad König II und SK Gernsheim V und benötigt aus diesen beiden Spielen noch einen Punkt. Turm Breuberg II hat ebenfalls beste Chancen auf den Aufstieg in die Kreisklasse A. Der Vorsprung auf SK Gernsheim V beträgt zwei Punkte und das Restprogramm mit SC Weiterstadt III und SK Langen IV macht einen etwas einfacheren Eindruck als die Gernsheimer Spiele gegen SC Groß-Zimmern II und SC Reinheim II. Der Tabellendritte SK Langen IV muss noch einmal aussetzen und liegt drei Minuspunkte im Hintertreffen. Turm Breuberg II und SK Gernsheim V müssten also in ihren Spielen gegen die abstiegsbedrohten Teams Punkte verlieren, damit sich für die Langener noch eine Option ergibt. Das halte ich mit Blick auf den Saisonverlauf für sehr unwahrscheinlich. Am Tabellenende haben Springer Bad König II und SC Reinheim II, die bislang auch nicht besonders überzeugt haben, den Vorteil, dass sie zwei Punkte mehr haben als SC Weiterstadt III und SGW Schaafheim II. Zwei Punkte sind im Tabellenkeller nicht ganz wenig, wobei die zweiten Mannschaften aus Schaafheim und Bad König in der Schlussrunde noch gegeneinander spielen. SC Weiterstadt III hat mit Turm Breuberg II und Schachforum Darmstadt V ein schwieriges Restprogramm. SC Reinheim II muss noch einmal aussetzen und spielt gegen SK Gernsheim V, was eine zu hohe Hürde sein dürfte. Aufgrund der schlechten Reinheimer Brettpunkte und mit Blick auf die Gesamtkonstellation, dürfte Springer Bad König II nichts mehr passieren. SC Reinheim II muss hoffen, dass die schlechter stehenden Teams nicht beide noch zwei Punkte sammeln.
Ladja Roßdorf II dominiert weiterhin die Kreisklasse C und wird hier sicherlich Meister werden. Der Aufstieg ist sowieso schon sicher, und den zu Platz 1 noch fehlenden Punkt wird der Spitzenreiter gegen SV Griesheim IV und SK Langen V ganz fraglos unter Dach und Fach bringen. SK Langen V wird den noch fehlenden Sieg in der kommenden Runde bei Schlusslicht SSG Rödermark/Eppertshausen IV mit hoher Wahrscheinlichkeit einfahren. Den dritten Aufstiegsplatz spielen SC Groß-Umstadt II und Turm Breuberg III gegeneinander aus, wobei das leichtere Restprogramm und der Vorsprung von einem Punkt für die Groß-Umstädter sprechen.
In der Zusatzklasse D ist der Meister zwei Runden vor Schluss bereits gefunden: SC Groß-Umstadt III ist nach dem siebten Sieg in Serie angesichts eines Fünf-Punkte-Vorsprungs nicht mehr einzuholen.
Schachbezirk 6 Starkenburg:
Starkenburgliga:
Spielfrei: Turm Breuberg
SK Langen II-SSG Rödermark/Eppertshausen II 4,0:4,0
1 Rupp-Kovacevic 1:0 (kl)
2 Pouvoyeur-Sosnowski 1:0
3 Karl-Richter remis
4 Renk-Thole 0:1
5 Ochmann-Roth 1:0
6 Münstermann-Vollbrecht 0:1
7 Walz-Piepenhagen remis
8 Buchholz-Eckert 0:1
SK Gernsheim III-SC Groß-Umstadt 2,0:6,0
1 K. Mao-D. Wachsmann 0:1
2 Wilke-Abel remis
3 Zwerenz-Kirchheiner 0:1
4 T. Müller-E. Wachsmann 0:1
5 Schilz-Raupach 0:1
6 Djondras-Klamser remis
7 Haas-Wlotzka remis
8 M. Müller-Prietzel remis
SV Griesheim III-TEC Darmstadt 4,5:3,5
1 Inkaya-Lehmann remis
2 P. Spitzl-Nederveld remis
3 Schmalz-Gutjahr remis
4 Ngo-U. Storkebaum 0:1
5 Münch-Braun remis
6 Bitzer-Oechler 1:0 (kl)
7 Görlich-Balotch 1:0 (kl)
8 Litzinger-Walker remis
SK Dieburg-SSG Rödermark/Eppertshausen 1,5:6,5
1 Krause-Bösch remis
2 Wuerl-N. Penzel remis
3 Gruber-Wolf 0:1
4 Wiegand-Tennstedt remis
5 K.-L. Weber-C. Bach 0:1
6 Wimmer-M. Bach 0:1 (kl)
7 K. Weber-Geringer 0:1
8 Frey-Kondziela 0:1
SC Groß-Zimmern-SC Reinheim 5,5:2,5
1 Heß-Heck 1:0 (kl)
2 Rühm-Tauber remis
3 D. Leiter-Fontana 1:0
4 Seifert-Höhl 1:0 (kl)
5 H. Weber-W.-D. Weber remis
6 Stanojkovski-Reichwehr-Wicht remis
7 Rauck-Mercan 1:0
8 Göbel-Kießl 0:1
1. SK Langen II 13:3/38,5, 2. SSG Rödermark/Eppertshausen 12:4/39,0, 3. SC Groß-Umstadt 11:7/41,0, 4. SC Groß-Zimmern 10:6/35,0, 5. SV Griesheim II 10:6/31,0, 6. Turm Breuberg 9:7/36,5, 7. SK Gernsheim III 7:9/30,5, 8. SC Reinheim 5:11/28,5, 9. SK Dieburg 5:11/27,0, 10. SSG Rödermark/Eppertshausen II 4:12/24,0, 11. TEC Darmstadt 4:14/29,0.
Bezirksklasse:
Spielfrei: Schachforum Darmstadt III
SC Ober-Ramstadt-FK Babenhausen II 6,0:2,0
SK Gernsheim IV-SC Weiterstadt 3,0:5,0
Schachforum Darmstadt II-SK Eberstadt 8,0:0,0
SK Langen III-SGW Schaafheim 5,5:2,5
1. Schachforum Darmstadt II 12:0/34,5, 2. SK Langen III 10:2/29,5, 3. SC Weiterstadt 8:4/27,5, 4. Schachforum Darmstadt III 7:5/23,5, 5. SC Ober-Ramstadt 7:7/29,5, 6. SGW Schaafheim 6:8/25,5, 7. FK Babenhausen II 3:9/20,0, 8. SK Eberstadt 2:10/14,5, 9. SK Gernsheim IV 1:11/18,5.
Kreisklasse A:
Springer Bad König-SSG Rödermark/Eppertshausen III 5,5:1,5
TEC Darmstadt II-Schachforum Darmstadt IV 4,5:3,5
SC Goddelau-SK Pfungstadt 5,0:3,0
SC Münster-SC Weiterstadt II 4,0:4,0
Abschlusstabelle:
1. Springer Bad König 13:1/35,5, 2. SC Münster 10:4/31,0, 3. SC Goddelau 9:5/29,0, 4. SK Pfungstadt 8:6/28,5, 5. Schachforum Darmstadt IV 5:9/30,0, 6. TEC Darmstadt II 5:9/25,0, 7. SC Weiterstadt II 3:11/23,0, 8. SSG Rödermark/Eppertshausen III 3:11/20,0.
Aufsteiger: Springer Bad König, SC Münster
Absteiger: SSG Rödermark/Eppertshausen III
Kreisklasse B:
Spielfrei: SK Gernsheim V
SC Reinheim II-Springer Bad König II 0,0:7,0 (kl)
SC Groß-Zimmern II-Schachforum Darmstadt V 4,5:2,5
SGW Schaafheim II-Turm Breuberg II 1,0:6,0
SC Weiterstadt III-SK Langen IV 2,0:5,0
1. SC Groß-Zimmern II 12:0/32,0, 2. Turm Breuberg II 10:2/30,5, 3. SK Langen IV 9:5/30,5, 4. SK Gernsheim V 8:4/28,0, 5. Schachforum Darmstadt V 5:7/19,0, 6. Springer Bad König II 4:8/16,5, 7. SC Reinheim II 4:10/11,0, 8. SC Weiterstadt III 2:10/13,5, 9. SGW Schaafheim II 2:10/12,0.
Kreisklasse C:
SK Langen VI-Schachforum Darmstadt VII 3,0:3,0
SK Gernsheim VI-Ladja Roßdorf II 2,0:4,0
SV Griesheim IV-SSG Rödermark/Eppertshausen IV 6,0:0,0
SK Langen V-Turm Breuberg III 4,5:1,5
SK Dieburg II-Schachforum Darmstadt VI 4,0:2,0
FK Babenhausen III-SC Groß-Umstadt II 2,0:4,0
1. Ladja Roßdorf II 18:0/45,5, 2. SK Langen V 15:3/35,5, 3. SC Groß-Umstadt II 13:5/29,0, 4. Turm Breuberg III 12:6/31,0, 5. FK Babenhausen III 10:8/30,5, 6. SV Griesheim IV 9:9/31,5, 7. SK Gernsheim VI 9:9/30,0, 8. SK Langen VI 8:10/24,5, 9. Schachforum Darmstadt VII 5:13/19,5, 10. SK Dieburg II 3:15/18,0, 11. Schachforum Darmstadt VI 3:15/17,0, 12. SSG Rödermark/Eppertshausen IV 3:15/12,0.
Aufsteiger: Ladja Roßdorf II
Zusatzklasse D:
SC Weiterstadt IV-SK Gernsheim VII 2,0:2,0
FK Babenhausen IV-Schachforum Darmstadt IX 4,0:0,0 (kl)
SC Groß-Umstadt III-Schachforum Darmstadt VIII 4,0:0,0
1. SC Groß-Umstadt III 14:2/26,5, 2. FK Babenhausen IV 9:7/17,0, 3. SK Gernsheim VII 9:7/15,5, 4. SC Weiterstadt IV 8:8/18,0, 5. Schachforum Darmstadt VIII 4:12/9,5, 6. Schachforum Darmstadt IX 4:12/8,5.
Meister: SC Groß-Umstadt III

18.02.2020

Fastnachtsschnellschachturnier in Bickenbach 22.2.

Am Samstag wieder 9 Runden mit 15 Minuten pro Mensch und Partie. Wir werden auch in diesem Jahr vertreten sein. Alle Informationen zum Turnier gibt es hier. Diesmal haben wir ein Geburtstagskind dabei, passt doch prima.

16.02.2020

Schach-Hessenergebnisse von Heute

Die Hessenliga-Saison bleibt für Oberliga-Absteiger SV Griesheim II ein schwieriges Unterfangen. Die Südhessen hamstern langsam Punkte gegen den Abstieg, mehr aber auch nicht. Das Remis bei SF Neuberg II war für den Starkenburger Vertreter ein wichtiger Punkt, aber mit Blick nach unten kein Befreiungsschlag. Als Tabellensechster führt SV Griesheim II die zweite Tabellenhälfte an, und ich bin der Meinung, es wird am Ende für den Klassenerhalt reichen. Aber ein Selbstgänger ist diese Saison für SV Griesheim II wirklich nicht. Von der Tabellenspitze grüßt SK Bad Homburg. Die Kurstädter haben alle Chancen, in der kommenden Saison in der Oberliga anzutreten.

Auch in der Verbandsliga Süd haben die Starkenburger Teams einen schweren Stand. Ladja Roßdorf gelang ein wichtiger 4,5:3,5-Erfolg gegen Sfr. Erbach, was den achten Platz mit einem Drei-Punkte-Polster nach unten konsolidiert. SK Gernsheim II unterlag deutlich gegen SC Flörsheim und fiel auf den letzten Platz zurück. Sollten zwei Teams aus der Verbandsliga Süd absteigen müssen, wird es für die Gernsheimer schwer, den achten Platz noch zu erreichen. Tabellenführer SC Heusenstamm II wirkt sattelfest und segelt verlustpunktfrei auf die Hessenliga zu.
Auch Schachforum Darmstadt geht mit einem Drei-Punkte-Vorsprung ins letzte Saisondrittel. Die Darmstädter gewannen das Spitzenspiel bei SK Langen mit 4,5:3,5 und haben den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga Süd nun selbst in der Hand. SK Langen ist nach dieser Niederlage vermutlich entscheidend zurückgefallen. FK Babenhausen spielt eine überzeugende Saison und hat Perspektiven auf den Klassenerhalt. Nach dem 5,5:2,5-Sieg bei Mitaufsteiger SV Kelsterbach liegen der letztjährige Starkenburgmeister auf dem geteilten sechsten Platz.
Hessische Schachklassen:
Hessenliga:
Frankfurter TV-SK Bad Homburg 1,5:6,5
SV Hofheim II-König Nied 4,5:3,5
SK Gießen-SF Dettingen 4,0:4,0
SC Fulda-BVK Frankfurt 3,0:5,0
SF Neuberg II-SV Griesheim II 4,0:4,0
1 Hankel-Diaz 0:1
2 Lehnert-H. Nothnagel remis
3 Koller-Mar. Nothnagel remis
4 Bethke-Hahn remis
5 Iwanziw-Inkaya 0:1
6 N. Seifert-Höck 1:0
7 C. Seifert-Holmlund remis
8 Drill-Ngo 1:0
1. SK Bad Homburg 10:2 Mannschaftspunkte/30,5 Brettpunkte, 2. SV Hofheim II 9:3/28,0, 3. SF Neuberg II 9:3/26,5, 4. SF Dettingen 8:4/25,5, 5. SK Gießen 6:6/21,0, 6. SV Griesheim II 5:7/23,0, 7. SC Fulda 4:8/23,0, 8. Frankfurter TV 4:8/21,0, 9. BVK Frankfurt 3:9/21,0, 10. König Nied 2:10/20,5.
Verbandsliga Süd:
VSG Offenbach-TuS Dotzheim 4,5:3,5
SC Heusenstamm II-Sfr. Frankfurt 6,5:1,5
SG Bensheim-SC Bad Soden 5,5:2,5
SK Gernsheim II-SC Flörsheim 2,5:5,5
1 Neumann-Ruppert 0:1
2 Rolf-C. Specht 0:1
3 Nies-Stegmaier remis
4 Mar. Müller-R. Becker 0:1
5 Fornoff-L. Kuhn remis
6 Will-Lahr 0:1
7 Ahrends-Vega Lopez de Nava 1:0
8 Krinke-Beerbower remis
Ladja Roßdorf-Sfr. Erbach 4,5:3,5
1 L. Kunin-Marzahn 1:0
2 Galkin-Bischoff 1:0
3 C. Held-W. Becker 0:1
4 Euler-Alexandrowski remis
5 Büse-Simon 1:0
6 M. Held-A. Kuhn 0:1
7 Meyer-Aßmann 1:0
8 Theobald-Pauly 0:1
1. SC Heusenstamm II 12:0/33,0, 2. Sfr. Frankfurt 9:3/28,0, 3. SG Bensheim 8:4/27,0, 4. VSG Offenbach 8:4/24,5, 5. SC Flörsheim 6:6/23,5, 6. SC Bad Soden 6:6/21,0, 7. TuS Dotzheim 5:7/26,0, 8. Ladja Roßdorf 4:8/22,5, 9. Sfr. Erbach 1:11/17,5, 10. SK Gernsheim II 1:11/17,0.
Landesklasse Süd:
SC Mörlenbach II-SG Bensheim II 3,5:4,5
Sfr. Kelkheim-SC Frankfurt-West 5,0:3,0
SC Hattersheim-SC Lorsch 5,0:3,0
SV Kelsterbach-FK Babenhausen 2,5:5,5
1 Zweschper-Diehm remis
2 Markic-Fritsch 0:1
3 Sinarovic-J. Mohr remis
4 Nagel-T. Mohr 1:0
5 Köstler-Salecker remis
6 Preiß-Jäger 0:1
7 Djorkovic-Riegelbeck 0:1
8 Hofmann-Koch 0:1
SK Langen-Schachforum Darmstadt 3,5:4,5
1 Serbu-Gramlich 1:0
2 Kürschner-Rechel 0:1
3 Reisch-Eck remis
4 Thomas-de Reuter 0:1
5 Eurich-Gersmann 1:0
6 Franz-R. Müller 1:0
7 Koschinski-Wiewesiek 0:1
8 Keim-Tibke 0:1

Aufatmen bei Ladja´s Erster


Auch wenn bereits vor dieser Runde ein Abstieg sehr unwahrscheinlich erschien, so trübte die 4 Spieltage andauernde Verlustserie doch sehr die Stimmung innerhalb der Mannschaft. Da Ladja ab diesem Spieltag von allen Mannschaften in der Verbandsliga Süd faktisch das leichteste Restprogramm absolvieren darf, war ein Sieg quasi Pflicht. Gegen die auf dem Papier deutlich schwächeren Gäste aus Erbach galt es also einerseits klarzustellen, dass man wirklich das bessere Team ist und andererseits auch den "Sack" bzgl. Klassenerhalt endgültig, vor allem aber innerhalb der Saison rechtzeitig, zuzumachen.

Allerdings verlief es sicherlich nicht wie gedacht. Nach einem schnellen Sieg durch Leonid folgten zwei bittere Niederlagen durch Held junior und senior. Während letzterer bereits nach wenigen Zügen die eigens von ihm gewählte Eröffnungvariante nicht mehr korrekt fortsetzte und anschließend ebenso schnell wie unnötig ins Hintertreffen geriet, hatte Maurice durchaus aussichtsreiches Mittelspiel. Leider verkannte er die Brisanz eines kleinen Bauernsturms auf seinen König... Demgegenüber stehen glücklicherweise nicht nur volle Punkte durch Christian und Wladi, sondern vor allem Ralf, so dass ein Remis durch ProfDoc zum Mannschaftssieg gereichte. An Brett 8 wurde das Spiel von Ersatzmann Fabian zwar ingesamt mit zwei Bauern belohnt, er verlor allerdings trotzdem.

Nach 6 von 9 Runden schaffen es Roßdorf´s Schachspieler somit endlich, sich entscheidend vom Tabellenende zu distanzieren. Dabei überkamen sie vor allem das in der Vergangenheit oft so unglückliche Zusammentreffen von Individualfehlern und sicherten sich mit einem knappen 4,5:3,5-Sieg, endlich mal wieder, die vollen Mannschaftspunkte!
Mit dieser heiß ersehnten Trendwende liegt die Mannschaft zwar weiterhin deutlich im hinteren Drittel der Liga, aber eben auch nicht weniger deutlich vor den eigentlichen und sicheren Abstiegskandidaten. Detail-Verliebte mögen in der Tabelle erkennen, dass Ladja´s Erste dabei "zu allem Überfluss" auch noch gegen den zweiten Abstiegskandidaten punkten und sich somit sogar noch in Richtung Mittelfeld absetzen kann.

Den letzten drei Spielen der Saison kann nun seitens der Mannschaft, des Vereins und aller Wohlgesonnenen gleichermaßen beruhigt sowie mental gestärkt entgegengesehen werden!


Auf diesem Wege wünschen nicht nur die Spieler der ersten Mannschaft, sondern sicherlich der gesamte Verein, Johnny und seiner Frau für die anstehende Geburt alles erdenklich Gute!

Starkenburger Schachresultate von Heute

Erster Aufsteiger in Starkenburg gefunden – der Liga-Kommentar vom 16.2.2020

In den Starkenburger Schachklassen befindet sich die Saison in den meisten Klassen im letzten Drittel. So auch in der Starkenburgliga, in der SK Langen II mit einem Zwei-Punkte-Polster in die letzten Spieltage geht. Bei einem vergleichbar lösbaren Restprogramm dürfte sich SSG Rödermark/Eppertshausen schwer tun, diesen Rückstand noch aufzuholen. Die anderen Teams sind ohnehin faktisch aus dem Rennen. Die Abstiegszone beginnt mit SC Reinheim und SK Dieburg, die jeweils fünf Punkte gesammelt haben. In großen Schwierigkeiten stecken TEC Darmstadt und SSG Rödermark/Eppertshausen II, wobei die Darmstädter zwar einen Punkt, aber auch ein Spiel mehr ausgetragen haben und noch einmal zuschauen müssen.
Schachforum Darmstadt II steuert in der Bezirksklasse auf Meisterschaft und Aufstieg zu. Gute Karten im Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz hat SK Langen III, und auch Schachforum Darmstadt III ist noch dabei. In der Abstiegszone gab SK Eberstadt nach dem Sieg im direkten Vergleich die „Rote Laterne“ an SK Gernsheim IV ab. Beide Teams bleiben akut gefährdet; hinzu kommt FK Babenhausen II auf Platz 7.
Als erster Aufsteiger steht Springer Bad König fest. Den Kurstädtern gelang der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksklasse. Eine Runde vor Schluss ist der Drei-Punkte-Vorsprung auf den Tabellendritten SK Pfungstadt in der Kreisklasse A nicht mehr einzuholen. Beste Chancen auf den zweiten Aufstiegsplatz hat SC Münster, ein Sieg in der letzten Runde gegen Schlusslicht SC Weiterstadt II vorausgesetzt. Die Weiterstädter dürften es schwer haben, den letzten Tabellenplatz noch zu verlassen.
SC Groß-Zimmern II bleibt in der Kreisklasse B ohne Verlustpunkt. Nach dem Sieg im Spitzenspiel bei Turm Breuberg II ist der Aufstieg zum Greifen nahe. Weiterhin gute Aussichten hat trotz der Niederlage Turm Breuberg II. Die anderen Teams liegen nach Minuspunkten jeweils im Hintertreffen. Am Tabellenende sind SC Weiterstadt III, SGW Schaafheim II und Springer Bad König II bei jeweils zwei Mannschaftspunkten nur durch wenige Brettpunkte getrennt. Hier dürfte es eine knappe Entscheidung um den Abstiegs in die Kreisklasse C geben.
Von dort strebt Ladja Roßdorf II mit Macht nach oben. Das Team wird sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen. SK Langen V und Turm Breuberg III sind dahinter zurzeit am besten platziert.
In der Zusatzklasse D hat SC Groß-Umstadt III seinen Vorsprung auf vier Punkte ausgebaut. Auch hier könnte schon bald eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fallen.

Schachbezirk 6 Starkenburg:
Starkenburgliga:
Spielfrei: SSG Rödermark/Eppertshausen
SSG Rödermark/Eppertshausen II-SC Groß-Zimmern 2,5:5,5
1 Kovacevic-Heß remis
2 Sosnowski-Rühm 0:1
3 Richter-D. Leiter 0:1
4 Thole-Seifert 1:0
5 Roth-Hombach remis
6 Vollbrecht-H. Weber 0:1
7 Piepenhagen-Rauck 0:1
8 Eckert-Beutel remis
SC Reinheim-SK Dieburg 4,0:4,0
1 Tauber-Wuerl 1:0 (kl)
2 Heck-Krause 0:1
3 Fontana-Gruber remis
4 Wunderlich-K.-L. Weber remis
5 Reichwehr-Wicht-Wimmer remis
6 Mercan-K. Weber 1:0
7 W.-D. Weber-A. Weber 0:1
8 Keisner-Frei remis
Turm Breuberg-SV Griesheim III 6,0:2,0
1 T. Leiter-Allmann 1:0
2 Grebner-P. Spitzl 1:0 (kl)
3 Piljic-Steinmetz 0:1
4 Stapp-M. Nothnagel 0:1
5 Bejan-Bitzer 1:0
6 Beck-Görlich 1:0
7 K. Schneider-Münch 1:0
8 Morgenroth-Hauck 1:0
TEC Darmstadt-SK Gernsheim III 2,5:5,5
1 Nederveld-K. Mao 0:1
2 Lehmann-Wenzel 0:1
3 Gutjahr-Y. Mao remis
4 Storkebaum-T. Müller 1:0
5 Oechler-Zwerenz 0:1 (kl)
6 Braun-Schilz 1:0
7 Barthelmey-Haas 0:1
8 Balotch-Stomberg 1:0
SC Groß-Umstadt-SK Langen II 2,5:5,5
1 D. Wachsmann-Rupp 0:1
2 Kirchheiner-Renk 0:1
3 Abel-Ochmann 0:1
4 E. Wachsmann-Münstermann 1:0
5 Raupach-Walz remis
6 Klamser-Buchholz 0:1
7 Wlotzka-Mühlbach remis
8 Prietzel-Koopmann remis
1. SK Langen II 12:2/34,5, 2. SSG Rödermark/Eppertshausen 10:4/32,5, 3. Turm Breuberg 9:7/36,5, 4. SC Groß-Umstadt 9:7/35,0, 5. SC Groß-Zimmern 8:6/29,5, 6. SV Griesheim III 8:6/26,5, 7. SK Gernsheim III 7:7/28,5, 8. SC Reinheim 5:9/26,0, 9. SK Dieburg 5:9/25,5, 10. TEC Darmstadt 4:12/25,5, 11. SSG Rödermark/Eppertshausen II 3:11/20,0.
Bezirksklasse:
Spielfrei: SK Langen III
SGW Schaafheim-Schachforum Darmstadt II 2,5:5,5
SK Eberstadt-SK Gernsheim IV 4,5:3,5
SC Weiterstadt-SC Ober-Ramstadt 2,5:5,5
FK Babenhausen II-Schachforum Darmstadt III 3,5:4,5
1. Schachforum Darmstadt II 10:0/26,5, 2. SK Langen III 8:2/24,0, 3. Schachforum Darmstadt III 7:5/23,5, 4. SC Weiterstadt 6:4/22,5, 5. SGW Schaafheim 6:6/23,0, 6. SC Ober-Ramstadt 5:7/23,5, 7. FK Babenhausen II 3:7/18,0, 8. SK Eberstadt 2:8/14,5, 9. SK Gernsheim IV 1:9/15,5.
Kreisklasse A:
SSG Rödermark/Eppertshausen III-SC Münster 3,5:4,5
SC Weiterstadt II-SC Goddelau 3,0:5,0
SK Pfungstadt-TEC Darmstadt II 4,5:3,5
Schachforum Darmstadt IV-Springer Bad König 3,5:4,5
1. Springer Bad König 11:1/30,0, 2. SC Münster 9:3/27,0, 3. SK Pfungstadt 8:4/25,5, 4. SC Goddelau 7:5/24,0, 5. Schachforum Darmstadt IV 5:7/26,5, 6. TEC Darmstadt II 3:9/20,5, 7. SSG Rödermark/Epperthausen III 3:9/18,5, 8. SC Weiterstadt II 2:10/19,0.
1. Aufsteiger: Springer Bad König
Kreisklasse B:
Spielfrei: SC Weiterstadt III
SK Langen IV-SGW Schaafheim II 7,0:0,0 (kl)
Turm Breuberg II-SC Groß-Zimmern II 2,5:4,5
Schachforum Darmstadt V-SC Reinheim II 5,5:0,5
Springer Bad König II-SK Gernsheim V 0,0:7,0
1. SC Groß-Zimmern II 10:0/27,5, 2. Turm Breuberg II 8:2/24,5, 3. SK Gernsheim V 8:4/28,0, 4. SK Langen IV 7:5/25,5, 5. Schachforum Darmstadt V 5:5/16,5, 6. SC Reinheim II 4:8/11,0, 7. SC Weiterstadt III 2:8/11,5, 8. SGW Schaafheim II 2:8/11,0, 9. Springer Bad König II 2:8/9,5.
Kreisklasse C:
Schachforum Darmstadt VII-FK Babenhausen III 2,0:4,0
SC Groß-Umstadt II-SK Dieburg II 3,5:2,5
Schachforum Darmstadt VI-SK Langen V 3,0:3,0
Turm Breuberg III-SV Griesheim IV 3,5:2,5
SSG Rödermark/Eppertshausen IV-SK Gernsheim VI 1,0:5,0
Ladja Roßdorf II-SK Langen VI 6,0:0,0
1. Ladja Roßdorf II 16:0/41,5, 2. SK Langen V 13:3/31,0, 3. Turm Breuberg III 12:4/29,5, 4. SC Groß-Umstadt II 11:5/24,5, 5. FK Babenhausen III 10:6/28,5, 6. SK Gernsheim VI 9:7/28,0, 7. SV Griesheim IV 7:9/25,5, 8. SK Langen VI 7:9/21,5, 9. Schachforum Darmstadt VII 4:12/16,5, 10. Schachforum Darmstadt VI 3:13/15,0, 11. SSG Rödermark/Eppertshausen IV 3:13/12,0, 12. SK Dieburg II 1:15/14,5.
Zusatzklasse D:
Schachforum Darmstadt VIII-SC Weiterstadt IV 1,0:3,0
Schachforum Darmstadt IX-SC Groß-Umstadt III 0,0:4,0
SK Gernsheim VII-FK Babenhausen IV 1,0:3,0
1. SC Groß-Umstadt III 12:2/22,5, 2. SK Gernsheim VII 8:6/13,5, 3. SC Weiterstadt IV 7:7/16,0, 4. FK Babenhausen IV 7:7/13,0, 5. Schachforum Darmstadt VIII 4:10/9,5, 6. Schachforum Darmstadt IX 4:10/8,5.

Holger Bergmann

01.02.2020

DSAM Vorrunde Darmstadt 3.-5.4.

Auch 2020 findet eines der Vorrundenturniere in Darmstadt statt. Die erste Auflage 2019 war ein ziemlicher Erfolg. Meldeschluss ist bereits am 12.2., die Zeit eilt.
Die Ausschreibung findet sich hier.

27.01.2020

Irgendwie...

Am gestrigen Sonntag reisten 8 tapfere, hoch motivierte und bis an die Zähne bewaffnete Ladjaner gen Frankfurt...
...so - oder so ähnlich - würde ein Hollywood-Blockbuster beginnen, um am Ende einen harten, glücklichen und letztlich verdienten Sieg zu feiern.

Aber irgendwie sollte es mal wieder nicht sein!

Irgendwie war bereits der Spielsaal selbst eine kleine Katastrophe: In einem eigentlich ausreichend großen Zimmer wurden die Tische dermaßen unglücklich platziert, dass die Hälfte der Spieler nur dann das Brett verlassen konnte, wenn dadurch ein bis zwei andere Spieler massiv gestört wurden: unnötig.

Irgendwie verliefen die Partien aus Ladjaner Sicht dann länger auch eher unspektakulär, lediglich Christian vergriff sich bereits in der Eröffnung und wurde dafür klar und auch eher schnell abgestraft. An keinem anderen Brett gab es etwas zu mäkeln. Für´s Auge kamen Maurice, ProfDoc und auch Wladi sauber und ansehnlich im Mittelspiel an und auch bei Carsten materialisierten sich erste Ungenauigkeiten des Gegners. Ralf steuerte den üblichen halben Punkt bei und auch bei Johnny gab es für keine Seite entscheidenden Vorteil, so dass er das anfänglich abgelehnte Remis dann kurze Zeit später doch annahm. Es stand also 1:1 und die Aussichten waren gut! Maurice drückte, Carsten stand besser und unser erstes Brett hatte ein für Kiebitze gefühlt vorteilhaftes Ungleichgewicht mit starker Bauernüberlegenheit am Damenflügel. Doch irgendwie kam es dann einmal mehr ganz anders: Wladi verlor sehr überraschend und man konnte ihm die Verärgerung auch nach dem gegnerischen Händedruck noch ansehen, schade. Maurice remisierte in einer eigentlich aussichtsreichen Stellung (unnötig früh) und bei Leonid zeichnete sich ebenfalls absolut Unerwartetes ab... Nachdem dann auch ProfDoc in eine Zugwiederholung einlenken musste, war der Drops gelutscht: Endstand 3:5.

Und irgendwie dürfte es sich letztlich so lesen, wie bereits die vorangegangenen Zusammenfassungen der Spiele. Im Boxen würde man verzeifelt in den Ring schreien: Du musst aus der Ecke raus! (Aber irgendwie schafft es der Boxer nicht...)
Irgendwie bescheinigt uns das LigaOrakel allerdings weiterhin eine äußerst geringe Abstiegswahrscheinlichkeit von gut 4% - und irgendwie werden wir den Klassenerhalt wohl auch schaffen... also, irgendwie...


02.12.2019

Ladja braucht (mehr) Knipser: Gerd Müller des Schachs gesucht!

Der sonntägliche Spieltag verstärkte leider sämtliche Trends der jungen Saison:
  • Aussichtsreiche Stellungen werden zu selten bis zum vollen Punkt gebracht.
  • Der Nachwuchs erspielt sich mit beeindruckender Leichtigkeit eindeutige Vorteile, verschenkt diese aber anschließend.
Unterm Strich bleibt innerhalb des Achters schlichtweg zu viel auf der Strecke liegen. Die Gäste aus Bad Soden nehmen daher 2 Mannschaftspunkte mit.

Vladi zeigte an Brett 1 den Wert häuslicher Vorbereitung: Faktisch ohne Bedenkzeit zu nutzen, lancierte er im Grünfeld-Inder den "typischen" Bauerngewinn am Damenflügel, um im Gegenzug die wichtige Brettmitte Preis zu geben. Eben aufgrund dieser Vorbereitung darf abgeleitet werden, dass das resultierende Mittelspiel (deutlich?) aussichtsreicher für Schwarz und schlichtweg vorzuziehen war. Der anschließende Kampf bei eigenem "luftigen König" war für Kiebitze sicherlich interessant und spannend, aber leider aus Roßdörfer Sicht mitunter nicht mehr ganz so eindeutig. Im abschließenden Endspiel stand sich Vladi dann drei gegen einem Bauern plus Läufer gegenüber, und erkämpfte sich zumindest noch das Remis.
An Brett 2 kam es - alles in allem - zu einem eher farblosen Remis; zu ausgeglichen waren Spielanlage, -aufbau und -gestaltung der beiden Kontrahenten. An Brett 3 zeigte der Coach der Ladjaner, wie man auch in scheinbar ausgeglichener Stellung die Damenbauern-Majorität im Endspiel nutzen sollte. Leonid holte somit den ersten vollen Punkt; gefolgt von einem ungefährdeten Sieg von Carsten.

An acht verstrickte sich Ersatzmann Florian bei gutem Zentrum unnötig in eine Fesselung inkl. Abzugsschach und musste danach schnell die Waffen strecken. Maurice an sieben gehört der weiter oben erwähnte zweite Spiegelstrich: Er schaffte es letztlich nicht, den 20 Züge lang unrochierten König ausreichend bzw. rechtzeitig unter Druck zu setzen. Als der gegnerische König dann doch noch die rettende Rochade vollziehen konnte, verpuffte das Spiel schnell zum Remis.

Den Brettern 5 und 6 gebührt der erste Spiegelstrich: ProfDoc positionierte seinen schwarzfeldrigen Läufer derart unglücklich, dass es zu einem eigentlich "fatalen" Entwicklungsnachteil hätte kommen müssen. Doch er rettete sich aus der Lage. Allerdings nur, um kurz nach diesem Aufatmen unnötig einen Bauern zu verschenken, der letztlich den Untergang bedeutete... Christian war mit schwarz in gewohnten Fahrwassern unterwegs. Doch gerade, als er sich "Raum und Linie" am Damenflügel erkämpfte, kam genauso überraschend wie unnötig die Rückmeldung des Partieverlustes. Es blieb also - einmal mehr - ein knappes Mannschaftsergebnis ohne Punktegewinn: 3.5 - 4.5 gegen Roßdorf.
Die aktuelle Tabelle quittiert dies mit Rang 8 (von 10). Sie zeigt aber auch, dass man sich nicht nur mit 2 ganzen Mannschaftspunkten vom Tabellenende abhebt, sondern vor allem in puncto Brettpunkte durchaus Augenhöhe mit weiter vorne platzierten Teams! 

Einziger Trost: Das Ligaorakel zeigt sich von Ladja´s Negativ-Serie wenig beeindruckt und bescheinigt weiter eine lediglich rein theoretische Abstiegswahrscheinlichkeit (von 3.4 Prozent): Zu klar steht mit den Schachfreunden aus Erbach bereits ein Kandidat fest und zu unklar ist es aktuell, ob es überhaupt einen zweiten Absteiger geben wird. Doch selbst dann wird - rein statistisch betrachtet - mit Gernsheim´s zweiter Mannschaft mit gut 33 Prozent der deutlichere, zusätzliche Absteiger gehandelt.
Es geht also nicht darum, wer am Ende der Saison das Licht ausknipst, sondern darum, als Mannschaft eine bessere Chancenverwertung zu erreichen! Denn dann wäre man zum Jahreswechsel tatsächlich als überraschender Aufstiegskandidat ernst zu nehmen gewesen...👦


10.11.2019

Erneut zeigt Caissa Ladja die kalte Schulter

Erneut hatten es die Ladjaner auch gegen Bensheim "auf den Brettern" - doch ohne die Göttin des Schachs im Rücken blieb nur die Heimreise mit gesenktem Haupt.

Letztlich konnten lediglich Wladi und Johnny überzeugen: beide spielten "sauberes" Schach und bezwangen Ihre Gegner souverän, mehr oder weniger ungefährdet - wenn nicht sogar dominierend. Das erste Brett nutzte hierzu positionelle Möglichkeiten inkl. einer kleinen taktischen Finesse. Unser drittes Brett zog hingegen angriffssicher den gegnerischen König blank.

Christian sah sich bereits nach wenigen Zügen und starker Figurenvereinfachung in einem sehr ausgeglichenen Endspiel wieder. Er besaß vielleicht das etwas aktivere Figurenspiel, konnte im abschließenden Kampf "starker Zentrumsfreibauer gegen entfernten Randfreibauern" aber nicht mehr als Remis herausholen. Ralf blieb in festgefahrener Stellung bei gegnerischem Druck vor dem eigenen König sachlich und konnte letztlich ins Remis einlenken. Da war es durchaus (noch) verkraftbar, dass ProfDoc letztlich zum Opfer unkoordinierter Figurenaufstellung sowie einer schlechten Bauernstruktur wurde. Den resultierenden "Flickenteppich" nutzte der Gegner zum gewinnbringenden Gewinn zweier Bauern.

Am härtesten traf es heute wohl Brett 4: Stockfish 10 bescheinigt Carsten ein (über-)sattes Plus von 4,1 - und dies, obwohl er zu diesem Zeitpunkt keinen Materialvorteil hatte!  Bis dahin also alles richtig gemacht: Stellungsdominanz pur. Kurze Zeit später kassierte er dann einen wichtigen Zentrumsbauern, wonach ein Partieverlust nur noch mit größter Anstrengung möglich erschien. Aber genau dies schaffte er und die "Kaskade des Grauens" nahm ihren Lauf: Erst dreht er die Partie runter auf +1,1 (immer noch gewonnen), weicht später unnötig einem ungleich-farbigem Läuferendspiel aus (auch dies wäre noch gewonnen gewesen), stellt sich - trotz Mehrbauer - in der finalen Endspielphase viel zu passiv auf und übersieht dann auch noch die letztlich sichere Remisvariante. Am Ende blieb eine bittere Niederlage zu verbuchen, welche letztlich auch jegliche Aussicht auf (wichtige) Mannschaftspunkte kostete. Dem wohlgesonnenen Kiebitz schmerzte dieser Verlauf am Brett kaum weniger als den Akteur selbst! Hätte er doch wenigstens noch die Remisvariante "gefunden"...
Die Geschichte des zweiten Helden ist leider eine bekannte: Maurice dominiert mit Weiß das Spiel und erreicht eine faktisch technisch gewonnene Mittelspielstellung ohne Gegenspiel-Sorgen. Aber auch er tut es seinem Vater - leider - gleich. (Versuchen wir positiv in die Zukunft zu schauen: Sobald dieser 16-jährige diese Phase der "Brett-Dominanz ohne Punkteverwertung" überwindet, dürfte sich dieser zu einer "sicheren Bank" für Ladja entwicklen.)

Die längste Partie gehörte einmal mehr Leonid, der sich in eigentlich gewohnten Fahrwassern im fortgeschrittenen Mittelspiel dann - für Außenstehende - überraschend einem Minusbauern gegenüber sah. Aber er erkämpfte sich Gegenspiel und schaffte es, den gegnerischen König auf der Grundreihe festzunageln; das sah nach Remis aus. Letztlich musste aber auch er den vollen Punkt abgeben.

Endstand 3 zu 5 für die Gastgeber aus Bensheim - das liest sich weitaus deutlicher, als es letztlich war. (So ergeht es Ladja leider viel zu oft.) Damit stehen dem Auftakt-Sieg nunmehr zwei bitter-unnötigen Niederlagen gegenüber, schade. Es sei an dieser Stelle dem geneigten Leser überlassen, ob der aktuelle Tabellenplatz 6  (bei 10 Mannschaften und 2 Absteigern) ein kleiner Trost darstellt oder das Liga-Orakel mit aktueller Wahrscheinlichkeit auf den zweiten Abstiegskandidaten (mit Erbach dürfte bereits früh ein Abstiegsplatz vergeben sein) bereits eine kleine Warnstufe signalisiert. So oder so könnte das Spiel in zwei Wochen gegen Bad Soden bereits eine kleine Vorentscheidung bringen. Ob sich Caissa im kommenden Heimspiel gnädig zeigt? Oder geht Ladja dann doch mit Bangen ins neue Jahr?


Starkenburger Schachresultate von Heute

Nach dem dritten und vierten Spieltag im Schachbezirk 6 ist das erste Saisondrittel in den meisten Klassen absolviert. In der Starkenburgliga sind nach vier Runden mit SV Griesheim III, Turm Breuberg und SK Langen II drei Teams hinsichtlich Meisterschaft und Landesklassen-Aufstieg aussichtsreich unterwegs. Während Aufsteiger SV Griesheim III nach dem Erfolg bei SK Dieburg alleine noch ohne Verlustpunkt dasteht, kam Turm Breuberg zu einem deutlichen Heimsieg gegen TEC Darmstadt. SK Langen II gab bei SC Reinheim beim 4:4 den ersten Mannschaftspunkt ab, ein Wettkampf übrigens mit einer interessanten Punkteverteilung in den beiden Mannschaftshälften. SSG Rödermark/Eppertshausen hat nach dem Heimsieg gegen SC Groß-Umstadt zwar auch fünf Zähler auf der Habenseite, doch das Team hat bereits ein Spiel und zwei Minuspunkte mehr als SK Langen II. Hier ist für mich also eher der Beginn des schmalen Mittelfeldes als das Ende der Titelregion. Die Abstiegszone beginnt mit den vier Teams, die bislang drei Punkte gesammelt haben, und SK Gernsheim III als Vorletzter mit einem Spiel und einem Zähler weniger gehört auch dazu. Hier hat jede Mannschaft noch alle Optionen, denn der Sprung ins gesicherte Mittelfeld ist nicht groß. Anders bei Schlusslicht SSG Rödermark/Eppertshausen II, das nach drei Niederlagen diesmal pausierte. Hier sollte das erste zählbare Erfolgserlebnis eher früher als später kommen, sonst wird das Aufholen zum Problem.

In der Bezirksklasse stehen mit Schachforum Darmstadt II, SK Langen III und SC Weiterstadt drei Teams mit weißer Weste oben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die beiden späteren Aufsteiger in diesem Trio zu finden sein. Die anderen Teams spielen um den Klassenerhalt, wobei Aufsteiger FK Babenhausen II nach dem knappen Sieg gegen SK Eberstadt hier recht gute Karten hält. Ansonsten sind die Abstände zwischen den Mannschaften sehr gering.
Springer Bad König geht in der Kreisklasse A als Spitzenreiter in den vierten Spieltag. Die Kurstädter liegen nach dem Remis gegen SC Münster zwei Punkte vor einem Nicht-Aufstiegsplatz. Stark verbessert hat sich SK Pfungstadt mit einem deutlichen 6:2-Sieg und dem Sprung auf den zweiten Platz. Am Tabellenende hat SC Weiterstadt II die größten Probleme, doch verloren ist hier natürlich auch noch nichts.
Die zweiten Mannschaften aus Groß-Zimmern und Breuberg geben in der Kreisklasse B bislang den Takt vor. Ohne Verlustpunkt sind die beiden Teams jeweils optimal gestartet. Nach Minuspunkten liegen SK Gernsheim V und SK Reinheim II schon jeweils um zwei Zähler im Hintertreffen. Am Tabellenende wartet SC Weiterstadt III noch auf den ersten Punkt. Hier wäre ein erster Sieg wichtig, um die Lücke zu den anderen gefährdeten Teams zu schließen.
Die Kreisklasse C führen mit Turm Breuberg III, Ladja Roßdorf II und SK Langen V drei Teams mit jeweils 8:0 Punkten an. Eine dieser Mannschaften wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Meisterschaft sichern. Die dahinter im Mittelfeld platzierten Mannschaften fallen gegenüber dem Spitzentrio doch spürbar ab. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Unterschiede zwischen den Mannschaften in der untersten regulären Klassen relativ deutlich sind. Mit SK Dieburg II und Schachforum Darmstadt VII warten zwei Teams am Tabellenende noch auf den ersten Saisonsieg.
In der Zusatzklasse D bleibt es spannend. Tabellenführer SC Groß-Umstadt III liegt nur aufgrund der besseren Brettpunkte vor Verfolger SK Gernsheim VII. Und auch die anderen Teams sind noch nicht außer Reichweite.
Ein abschließendes Wort zu meinen Tabellen: Ich berücksichtige die absolvierten Spiele und damit auch die Minuspunkte. Das weicht gegenüber der Darstellung im Ergebnisdienst ab. Man mag darüber philosophieren, was korrekt ist; ich selbst halte es für aussagekräftiger, ein Team mit 6:0 Punkten vor einer Mannschaft mit 6:2 Punkten zu führen, selbst wenn sie weniger Brettpunkte hat. Schließlich hat sie noch ein Spiel mehr und damit faktisch erst einmal die bessere Position. Aber am Ende der Saison sollten die Tabellen natürlich insgesamt übereinstimmen – egal, wie die Zwischenstände auf dem Weg dorthin gewesen sind.

Schachbezirk 6 Starkenburg:
Starkenburgliga:
4. Spieltag:
Spielfrei: SSG Rödermark/Eppertshausen II
SK Dieburg-SV Griesheim III 2,5:5,5
1 Krause-Allmann 1:0
2 Wuerl-Inkaya remis
3 Gruber-Schmaltz 0:1
4 Wiegand-Ngo 0:1
5 K.-L. Weber-Steinmetz 0:1
6 Wimmer-Djanic 0:1
7 K. Weber-Bitzer 0:1
8 A. Weber-Mensing 1:0
SC Groß-Zimmern-SK Gernsheim III 4,0:4,0
1 Heß-K. Mao 0:1
2 Rühm-Will 1:0
3 D. Leiter-Wilke remis
4 Seifert-Y. Mao 1:0
5 Hombach-T. Müller 0:1 (kl)
6 Stanojkovski-Schilz remis
7 Rauck-Zwerenz 1:0
8 H. Weber-M. Müller 0:1 (kl)
SC Reinheim-SK Langen II 4,0:4,0
1 Tauber-Rupp 1:0
2 Fontana-Pourvoyeur remis
3 Reichwehr-Wicht-Karl 1:0
4 Wunderlich-Renk 1:0
5 W.-D. Weber-Ochmann 0:1
6 Mercan-Münstermann 0:1
7 Kießl-Buchholz 0:1
8 Keisner-C. Mühlbach remis
SSG Rödermark/Eppertshausen-SC Groß-Umstadt 4,5:3,5
1 Bösch-D. Wachsmann 1:0 (kl)
2 N. Penzel-Kirchhainer 1:0 (kl)
3 Tennstedt-Strobl remis
4 C. Bach-E. Wachsmann 0:1
5 M. Bach-Raupach remis
6 Kondziela-Klamser remis
7 F. Penzel-Wlotzka remis
8 Demuth-Prietzel remis
Turm Breuberg-TEC Darmstadt 5,5:2,5
1 T. Leiter-Lehmann 0:1
2 Grebner-Gutjahr remis
3 Piljic-Nederveld remis
4 Stapp-U. Storkebaum 1:0
5 Bejan-Oechler 1:0
6 Beck-Vötter 1:0 (kl)
7 K. Schneider-C. Fischer 1:0
8 Kutzera-M. Walker remis
1. SV Griesheim III 6:0/15,5, 2. Turm Breuberg 6:2/20,0, 3. SK Langen II 5:1/15,0, 4. SSG Rödermark/Eppertshausen 5:3/17,0, 5. SC Groß-Umstadt 4:4/17,0, 6. SC Groß-Zimmern, SC Reinheim je 3:5/17,0, 8. SK Dieburg 3:5/14,0, 9. TEC Darmstadt 3:5/13,0, 10. SK Gernsheim III 2:4/11,5, 11. SSG Rödermark/Eppertshausen II 0:6/7,0.
Bezirksklasse:
3. Spieltag:
Spielfrei: SC Weiterstadt
FK Babenhausen II-SK Eberstadt 4,5:3,5
Schachforum Darmstadt III-SGW Schaafheim 4,0:4,0
SC Ober-Ramstadt-SK Langen III 3,0:5,0
SK Gernsheim IV-Schachforum Darmstadt II 2,5:5,5
1. Schachforum Darmstadt II 6:0/16,0, 2. SK Langen III 6:0/15,5, 3. SC Weiterstadt 4:0/12,5, 4. FK Babenhausen II 3:3/11,5, 5. SGW Schaafheim 2:4/10,0, 6. SK Gernsheim IV 1:3/6,5, 7. SC Ober-Ramstadt 1:5/10,0, 8. Schachforum Darmstadt III 1:5/8,0, 9. SK Eberstadt 0:4/5,0.
Kreisklasse A:
3. Spieltag:
SK Pfungstadt-SSG Rödermark/Eppertshausen III 6,0:2,0
Schachforum Darmstadt IV-SC Weiterstadt II 6,0:2,0
Springer Bad König-SC Münster 4,0:4,0
TEC Darmstadt II-SC Goddelau 4,0:4,0
1. Springer Bad König 5:1/15,0, 2. SK Pfungstadt 4:2/14,0, 3. Schachforum Darmstadt IV 3:3/13,5, 4. SC Münster 3:3/12,0, 5. SC Goddelau, SSG Rödermark/Eppertshausen III je 3:3/10,5, 7. TEC Darmstadt II 2:4/10,5, 8. SC Weiterstadt II 1:5/9,0.
Kreisklasse B:
3. Spieltag:
Spielfrei: Schachforum Darmstadt V
Springer Bad König II-Turm Breuberg II 0,5:6,5
SK Gernsheim V-SK Langen IV 4,5:2,5
SC Reinheim II-SC Weiterstadt III 3,5:2,5
SC Groß-Zimmern II-SGW Schaafheim II 5,5:1,5
1. SC Groß-Zimmern II 4:0/12,5, 2. Turm Breuberg II 4:0/10,5, 3. SK Gernsheim V 4:2/13,5, 4. SC Reinheim II 4:2/7,5, 5. SK Langen IV 3:3/12,0, 6. SGW Schaafheim II 2:4/8,5, 7. Springer Bad König II 2:4/7,0, 8. Schachforum Darmstadt V 1:3/6,5, 9. SC Weiterstadt III 0:6/5,0.
Kreisklasse C:
4. Spieltag:
Schachforum Darmstadt VII-SK Langen V 1,0:5,0
SK Dieburg II-SV Griesheim IV 1,0:5,0
FK Babenhausen III-SK Gernsheim VI 3,5:2,5
SC Groß-Umstadt II-SK Langen VI 4,5:1,5
Schachforum Darmstadt VI-Ladja Roßdorf II 1,5:4,5
Turm Breuberg III-SSG Rödermark/Eppertshausen IV 6,0:0,0
1. Turm Breuberg III 8:0/19,0, 2. Ladja Roßdorf II 8:0/18,5, 3. SK Langen V 8:0/17,5, 4. SV Griesheim IV 5:3/16,0, 5. FK Babenhausen III 5:3/14,5, 6. SC Groß-Umstadt II 4:4/11,0, 7. SK Gernsheim VI 3:5/11,5, 8. SK Langen VI 3:5/9,5, 9. Schachforum Darmstadt VI 2:6/9,0, 10. SSG Rödermark/Eppertshausen IV 2:6/7,0, 11. SK Dieburg II 0:8/7,0, 12. Schachforum Darmstadt VII 0:8/3,5.
Zusatzklasse D:
4. Spieltag:
SC Weiterstadt IV-SC Groß-Umstadt III 1,5:2,5
FK Babenhausen IV-Schachforum Darmstadt VIII 2,0:2,0
SK Gernsheim VII-Schachforum Darmstadt IX 2,0:2,0
1. SC Groß-Umstadt III 6:2/12,0, 2. SK Gernsheim VII 6:2/9,0, 3. FK Babenhausen IV 4:4/8,0, 4. SC Weiterstadt IV 3:5/9,0, 5. Schachforum Darmstadt IX 3:5/6,0, 6. Schachforum Darmstadt VIII 2:6/4,0.

Holger Bergmann

27.10.2019

Ladja´s Erste im Weihnachtsmodus

...gleich an 4 von 8 Brettern zeigten sich die Ladjaner in Geber-Laune! Damit ist natürlich nichts zu holen. Dabei wäre gegen die Gäste aus Heusenstamm absolut ein Sieg möglich gewesen.

Leider ging es für unser Brett 3 recht schnell. Der alte Routinier Klaus Klundt forcierte ohne Umwege eine Bauerninitiative am Königsflügel und holte den ersten Punkt für die Gäste. Doch zu diesem Zeitpunkt zeigte sich bereits, dass an vielen anderen Brettern eher Ladja dominierte. Einzig Leonid sowie ProfDoc zeigten erste Schwächen. Ersterer am eigenen Königsflügel, letzterer in einer deutlich eingeengten und Entwicklungs-benachteiligten Stellung.

Einmal mehr zeigte Maurice, dass er mit weiß auch gegen deutlich höher gesetzte Spieler zielsicher Raum- und Stellungsvorteil erspielen kann. Doch letztlich fand er keine Fortsetzung, kam 2 mal in Zeitnot und lenkte dann, zur Verblüffung vieler, in das Remis ein. (Tatsächlich war es wohl das Beste, was er tun konnte: wenn es schlecht läuft, lehnt der Gegner ab und Maurice zieht aufgrund der erneut aufkommenden Zeitnot den Kürzeren.) 
An Brett 1 erarbeitete sich Vladi ein theoretisch wohl gewonnenes Endspiel mit Mehrbauer. Doch auch er ließ die korrekte Abwicklung vermissen und es blieb bei einer Punkteteilung.
Carsten dominierte in einer auf fast ganzer Breite festgefahrenen Stellung die a-Linie, verschenkte diese aber unnötig und bog damit leider ebenfalls zielsicher ins Remis ab. Auch er hätte "eigentlich" gewinnen müssen: Ein fast 100 Punkte besseres Rating und ein rechnerischer Stellungsvorteil von knapp 1.5 Bauern, das darf man nicht so leicht verschenken!
Ralf besaß gewinnbringendes Figurenspiel, war sich dessen aber nach einer kleinen Ungenauigkeit wohl selbst nicht mehr sicher genug und sah sich danach leider auf der Verliererstraße wieder. Wahrscheinlich der vom gemeinen Kiebitz als "am sichersten eingeschätzte Punkt" für Ladja ging somit also auch flöten.
Christian hingegen nutze seinen Raumvorteil am Damenflügel plötzlich recht schnell und ohne großen Widerstand zum vollen Punkt. Zusätzlich erkämpfte sich ProfDoc in beiderseitiger Zeitnot dann doch noch den Sieg. Damit verzeichnete Ladja 3,5 Punkte (bei faktisch weiteren 2,5 möglichen, von denen ein halber das Mannschaftsremis und ein ganzer bzw. zwei halbe den Mannschaftssieg bedeutet hätten); schade, wenn nicht sogar ärgerlich.
Somit wird am Ende lediglich der für die Gäste doch sehr glückliche Mannschaftssieg in die Schachgeschichte eingehen.

Trotz alle dem behauptet Ladja damit Platz 4 in der noch recht jungen Tabelle - das ist aufgrund der bisherigen Gegner recht beachtlich. Sicherlich treffen sich am freitäglichen Spielabend einige der hier aufgeführten Akteure, für eine Aufarbeitung - Kiebitze willkommen!