08.03.2020

And the winner is: Annalena!


Das - mit Abstand - wichtigste zuerst: Jonny ist gestern Papa geworden.
Herzlichste Glückwünsche vom gesamten Verein!
(Jonny: Mitgliedsantrag für die Kleine ist schon ausgefüllt, musst nur noch unterschreiben!)  👦

Und mit gebührendem Abstand nun doch zum heutigen Spiel; Ladja´s Erste musste in Flörsheim ran.
Beide Teams traten jeweils nur mit 7 Mann an, so dass es sofort mit Anpfiff 1:1 stand: während Ladja Brett 2 frei lies, gaben die Flörsheimer Brett 1 kampflos frei. Schnell gesellte sich auch Carsten nach einem frühen Remis-Angebot zu denjenigen, die von der Seite der Akteure zur Seite der Zuschauer wechselten. (Der Gegner war – rein Rating-technisch, deutlich schwächer und die Stellung letztlich „ungefährlich“; mit etwas Kampfeslust oder schlichtweg Mannschaftsdruck wäre diese Partie an dieser Stelle „erst interessant“ geworden und hätte zweifelsfrei kein so friedliebendes Ende gefunden…) Zu diesem frühen Zeitpunkt zeigten sich alle restlichen Bretter harmonisch und unauffällig ausgeglichen. Lediglich Leonid (an Brett 3) stellte von Anfang klar, dass er mit Weiß schnell den vollen Punkt für sich verbuchen wollte. Er schaffte sich ein starkes Zentrum und stieß ohne Umschweife mit f2-f4-f5 auf den gegnerischen König vor. 

Nach gut 90 Minuten des 7. Spieltages folgte dann das obligatorische Remis von Ralf: 2:2. Dabei mochte man sowohl Leonid als auch Maurice bereits einen gewissen augenscheinlichen Vorteil zusprechen, welcher sich zumindest bei Leonid in einem deutlichen zeitlichen Vorteil niederschlug. Geradezu mit spielerisch leichter Hand und oft nach nur kurzen Bedenkzeiten verbesserte er sein Figurenspiel mit klarem Fokus auf den gegnerischen König. 

Christian hingegen musste kurzzeitig eine eher unglücklich platzierte Dame hinnehmen. Doch sein Gegner bewertete diesen Nachteil falsch, so dass ein damit verbundener Übereifer bzgl. Bauernvorstoß und Zentralisierung der eigenen Dame seitens Christian simpel zum Bauerngewinn genutzt werden konnte. Zugleich genoss ProfDoc gewissen Druck im Zentrum sowie das Läuferpaar; und noch bevor sich die Frage stellte, ob das raumgreifende Bauernpaar im Zentrum vom gegenwärtigen Aktivposten künftig zu einem schwächelnden Isolani verkümmern würde, beschenkte eine erste Ungenauigkeit des Gegners ProfDoc mit einem Bauern.

Zwischenfazit: Weiter so (und alles wird, ohne Hängen und Würgen, gut)! 
Es bewahrheitete sich, was das Ligaorakel zu Beginn der Saison schon wusste: Im direkten Vergleich hatte Ladja gegen Flörsheim nichts zu befürchten; auch dann nicht, wenn nach gut 2/3 der Saison Flörsheim deutlich weiter oben in der Tabelle zu finden war, als Roßdorf.
Auch in der abschließenden Phase der Begegnung zeigte sich Ladja Bretter-übergreifend stark. Maurice hatte nun die Qualität plus einen Mehrbauern – der Weg zum vollen Punkt eine reine Frage der Technik. ProfDoc konnte das Zentrum auflösen und behielt nicht nur einen gewinnbringenden Freibauern am Damenflügel-Rand, sondern zusätzlich eine beruhigende Bauernmehrheit am Königsflügel; auch hier verkümmerte der Kampf zu einer reinen Frage der Technik. Leonid holte sich den schon länger absehbaren vollen Punkt und auch Christian wusste den Mehrbauern am Damenflügel letztlich zu nutzen.

Ungewohnt früh konnte sich Ladja also mit einem 6:2-Sieg auf den Heimweg machen; dabei musste keiner der Angereisten die Waffen strecken! So klar dieser Sieg verdientermaßen ausfiel, so deutlich distanziert sich das Team – endlich und eher unerwartet spät in dieser Saison - nunmehr auch von den Absteigern der Verbandsliga Süd in Richtung Mittelfeld und klettert um einen Tabellenplatz nach oben. Beflügelt von den letzten beiden Siegen wage ich die Vorhersage, dass am Saisonende sogar ein Tabellenplatz noch etwas weiter vorne erreicht werden wird...

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