16.10.2023

Jahreshauptversammlung am 11. November

 

Ort: Bürgerzentrum „Neue Schule“ Roßdorf, Raum 1
Zeit:
Samstag, 11. November 2023, 11:00 Uhr
Herzlich möchte ich Euch alle im Namen des Vorstandes zur diesjährigen Mitgliederversammlung von
Ladja Roßdorf einladen.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Berichte des Vorstandes

3. Diskussion

4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes

5. Wahl der Kassenprüfer

6.
Verschiedenes
Anträge für den Punkt Verschiedenes müssen vor Beginn der Mitgliederversammlung beim Vorstand eingereicht werden.

Für den Vorstand:

Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff


30.09.2023

Schachbezirk 6 trauert um Heinz Wolk

 

Der Starkenburger Schachbezirk trauert um seinen Vorsitzenden Heinz Wolk. Heinz Wolk, am 8.5.1951 in Michelstadt geboren, prägte den Bezirk über viele Jahre dank seines Engagements im Vorstand. Er wurde im April 2002 als Nachfolger von Wolfgang Meden zum Bezirksvorsitzenden gewählt und hatte dieses Amt bis zuletzt inne. Sein Führungsstil war sehr kollegial und ließ den Verantwortlichen für die jeweiligen Ressorts individuelle Gestaltungsfreiheit. Diese Art der Zusammenarbeit führte zu einer großen Stabilität im Bezirksvorstand. Als Spieler gehörte Heinz Wolk seit jeher seinem Verein Turm Breuberg an. Dem Verein stand er zudem als Vorsitzender seit 1999 ununterbrochen vor; zuvor war er als stellvertretender Vorsitzender bereits über viele Jahre hinweg in einer maßgeblichen Funktion. Sein ehrenamtliches Engagement auf sehr unterschiedlichen Ebenen rundete sein Einsatz als lizenzierter Schiedsrichtr ab. Hier war er seit 2007 aktiv und stand in den Wettkämpfen zur Verfügung. Heinz Wolk spielte die meiste Zeit für die zweite Mannschaft von Turm Breuberg in den regionalen Klassen des Starkenburger Schachbezirks. Dies trotz erheblicher krankheitsbedingter Beeinträchtigungen auch noch in der im Frühjahr zu Ende gegangenen Saison. Im Bezirksvorstand hielt Heinz Wolk bis zuletzt regelmäßig Kontakt zu Michael Bach, der ihn als sein Stellvertreter in Starkenburg und auf der HSV-Ebene vertrat. Eine Therapie für eine Genesung gab es aufgrund der Schwere seiner Erkrankung leider nicht. Heinz Wolk verstarb am 28.9.2023 im Alter von 72 Jahren im Kreis seiner Familie, der unser Mitgefühl gilt. Wir werden Heinz Wolk offenen und zugänglichen Menschen in Erinnerung behalten, der überzeugt davon war, dass es richtig ist, seine persönliche Zeit für den Nutzen einer Gemeinschaft einzusetzen.

 

Für den Vorstand des Schachbezirks 6

Holger Bergmann

27.07.2023

Saison 2023/24 endlich wieder mit 3 Teams

 

Mutig, wie wir sind, stellen wir für die neue Saison mal wieder 3 Teams. Ein paar Zugänge haben wir, das Schachleben geht weiter. Die 1.Mannschaft spielt wieder Verbandsliga, eine diesmal noch stärkere Klasse.

Die 2. Mannschaft ist in die A-Klasse aufgestiegen und soll diese auch halten, soweit die Prognose. Die Wahrheit liegt dann auf dem Brett oder so ähnlich.

In der Zusatzklasse C haben wir die 3. Mannschat gemeldet, damit alle spielen können.


11.07.2023

Kleingeld für 3

 

Das Heinerfestschachturnier war auch diesmal wieder einen Besuch wert, besonders für 3 vou uns. Stefan errang mal wieder den Seniorenpreis, Kim und Klaus belegten die Plätze 1 und 2 in ihrer Ratinggruppe. 

Fabian, Andreas H. und Andreas M. konnten ebenfalls mit ihrem Turnier uufrieden sein und mir selbst erging es auch so. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

28.06.2023

Heinerfestturnier 2023

 

Am Samstag und Sonntag ist es wieder so weit, wir sind diesmal mit 7 Leuten beim Heinerfest-Schachturnier im Alten Schalthaus im Rodensteinweg 2 in Darmstadt.

Leider findet das Turnier inzwischen ziemlich abseits vom Festgeschehen statt, aber bei ca. 150 teilnehmenden Menschen wird es bestimmt ganz nett.

Das Foto ist vom Turnier 2011, auch mein damaliger Gegner ist wieder dabei.Das freut mich sehr.

27.03.2023

Ladja´s Erste verhindert zweite Niederlage in Folge

Nachdem der Mannschaftskampf gegen Darmstadt so bitterlich unnötig verloren wurde und damit die reale Aufstiegschance so bejammernswert begrub, galt es am vergangenen Sonntag gegen nominell bessere Bensheimer in der heimischen Schacharena nicht auch noch eine zweite Niederlage in Folge zu kassieren. Aufrappeln, abschütteln und nach vorne blicken waren angesagt!

An Brett 8 ergaunerte sich Karlheinz Gürtler sehr früh einen gesunden Mehrbauern in einer ansonsten soliden Stellung. Der übermächtigen Spielstärke seines Gegners allgegenwärtig, lenkte er dann aber ebenso früh in ein friedliches Remis ein. Rein schachlich, "auf dem Brett", war diese frühe Punkteteilung sicherlich nicht notwendig und ein Weiterspielen eher angebracht, jedoch psychologisch absolut nachvollziehbar. An den anderen Brettern startete es ruhig und lediglich der deutliche Entwicklungsnachteil an Brett 3 ließ die Kiebitze mit einem beklemmenden Gefühl zurück. Eine Mannschaftsniederlage war zu dieser Zeit nicht zu befürchten.

Nur wenig später lieferte auch Ralf an Brett 4 in gewohnter Manier ab: remis. Seine Aufstellung etwas weiter vorne in der Mannschaft erwies sich somit einmal mehr als im Saisonverlauf taktisch klug. Egalisiert er dort doch regelmäßig nominell überlegene Gegner und stärkt somit verlässlich die hinteren Bretter in Ladja´s Reihen.

An Brett 6 fühlte sich Carsten seiner Sache aufgrund der positionellen Anlage der Partie von Anfang an sicher. Obgleich auch sein Gegner diese Einschätzung im Nachgang zugegebenermaßen teilte, zeigte sich der Computer in der anschließenden Analyse en gros doch gänzlich unbeeindruckt. Lediglich an einer einzigen Stelle der Partie wählte Carsten "nur" die zweitbeste Fortsetzung und vergab dabei die Chance auf mehr. Die Punkteteilung nach gut 3,5 Stunden Spielzeit in einem Turmendspiel war somit auch hinsichtlich des Gesamtverlaufs der Partie gerechtfertigt.

Kurz zuvor hatte ProfDoc die Waffen strecken müssen; sein Gegner wusste den Entwicklungsvorteil am Königsflügel zu nutzen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Ladja an Brett 1 recht überraschend eine Figur weniger auf dem Brett; die dafür ergatterten Mehrbauern blieben bedeutungslos. Lediglich Maurice gab Anlass zu berechtigter Hoffnung auf den vollen Punkt. Wie bereits in der gesamten Saison, zeigte er auch an diesem Spieltag in solider Partieanlage gutes Stellungsverständnis und bestimmte das Geschehen auf dem Brett - es sollte dieses Mal verdienterweise mit dem vollen Punkt belohnt werden. An 5 hungerte Christian aufgrund einer zu langsamen sowie passiven Partieanlage - und verhungerte letztlich, ohne eigenes Gegenspiel etabliert zu haben.

Somit war den Anwesenden aufgrund der restlichen beiden Partien an den ersten beiden Brettern klar: gewinnen kann Ladja diesen Mannschaftskampf nicht mehr und nur eine wundersame Fügung könnte das Mannschaftsremis retten. Denn Jonny konnte das Mittelspiel zwar mit einem Mehrbauern ins Endspiel überführen, sah sich dabei aber dem gefürchteten ungleichfarbigen Läufer- und Turmendspiel ausgesetzt. Da war nichts zu machen. Also eigentlich: denn kampfeslustig und ehrgeizig reizte er den Gegner zu einer entscheidenden Ungenauigkeit und holte sich unerwartet den vollen Punkt.

Am Ende des Spieltages rettet Ladja im Heimspiel ein 4 zu 4 und liegt somit einen Spieltag vor Saisonende auf Platz 4.



19.03.2023

Roßdorf 2 vorzeitig Meister und Aufsteiger

 

Nur mit 4 Leuten statt mit 5 musste Ladja 2 Heute beim Verfolger Babenhausen 2 antreten. Bereits nach 2 Stunden kam die Meldung "es steht 3:1 für uns". Das war vor der Saison nicht unbedingt zu erwarten, umso schöner ist es. Vielleicht melden wir für die nächste Saison ja eine 3. Mannschaft, wo die Stimmung gerade so gut ist.

12.02.2023

Schach ist keine Pferdewette / Ladja´s Erste führt die Tabelle der Verbandsliga Süd an

Am 6. Spieltag in der Verbandsliga Süd ging es für Ladja´s Erste darum zu zeigen, dass man in dieser Saison zurecht oben mitspielt. Da die Gäste aus Lindenholzhausen nominell deutlich unterlegen antraten, stand die Verteidigung von Platz 2 außer Frage. Jedoch man wollte es auch überzeugend tun und nebst Sieg auch wichtige Brettpunkte sammeln! Bei einem Pferderennen hätten die Londoner Buchmacher wohl ein Sieg mit 5,5 zu 2,5 prognostiziert.

Nach gut einer Stunde zeichnete sich an vielen Brettern bereits ein gesundes und beruhigendes Zeitpölsterchen ab. Es gab keine Ausrutscher in dieser frühen Phase des Mannschaftskampfes zu beklagen und an den Brettern 1, 6, 7 und 8 konnte man bereits Initiative und leichten Vorteil verzeichnen. Die restlichen Bretter waren solide angelegt, so dass es ganz nach Roßdorfer Geschmack und Vorhersage der Londoner Buchmacher selbstbewusst in den späteren Nachmittag ging.

Nach ca. 2,5h Spielzeit verhärteten sich dann die Siegchancen vor allem an den Brettern 1, 6 und 8. Jonny an Brett 2 hatte einen Randbauern erobert, dessen Bedeutung für den Ausgang des Spiels für außenstehende Kiebitze noch unklar blieb; zu eng und geschlossen war das Spiel. Die computergestütze Analyse noch am selben Abend nach 21 Uhr stellte aber klar, dass Jonny´s Stellung deutlich zu bevorzugen war. Maurice an Brett 7 behielt die Initiative am Königsflügel und gab sich zuversichtlich genug, einen einfachen Bauerngewinn zu ignorieren. Unser Prof-Doc an Brett 3 konnte zwar nicht wirklich befreit aufatmen, aber ein solides Bollwerk vorweisen. An 4 fand Ralf in ausgeglichener Stellung im Mittelspiel nur schwer einen Plan, bot seinem Gegner allerdings auch keine Angriffsfläche. Und Christian an 5 wusste sich in „seiner“ Benoni-Stellung sicher zu Hause. Es sah also weiterhin danach aus, als ob man den Wettschein freudestrahlend einlösen könnte…

Nach gut 3,5 Stunden, in der heißen Phase des Wettkampfes, sorgte dann Neuzugang Karlheinz Gürtler an Brett 8 für das erste Aufatmen. Kurz danach folgten Wladi an Brett 1 mit Sieg Nummer zwei und die Punkteteilung von Ralf an Brett 4. An 5 hieß es dann sehr überraschend 0 zu 1: Christian hatte heimlich, leise und unerwartet schnell die Waffen strecken müssen. Kaum jemand hatte es mitbekommen. Doch dafür münzte Carsten seinen durchweg gehaltenen Vorteill zum vollen Punkt um. Jonny tauschte eine Leichtfigur gegen 3 weitere Bauern und schaffte damit vordergründig Raum und Klarheit. Nun war es ein Spiel auf zwei Ergebnisse: denn verlieren konnte er nicht mehr, wohl aber noch gewinnen und zumindest ein Remis war sicher. Jedoch unterstützten sich die Bauern und verbliebenen Leichtfiguren nicht ausreichend für einen vollen Punkt. Nach 5 Stunden Kampf blieb hier leider nur die Punkteteilung übrig. Zuvor verpuffte die Initiative von Maurice und in einem unklaren Springer-Endspiel sicherte er zuerst das Mannschaftsremis, bevor Stephan in ausgeglichener Schwerfiguren-Stellung das vorrübergehende 4,5 für Roßdorf sicherte. Am Ende stand es also 5:3 für Ladja.

Obgleich der Mannschafts-Sieg nie gefährdet war, hätten sich einige Ladjaner wohl ein etwas deutlicheres Zeichen gewünscht. Doch Schach ist eben keine sichere Pferdewette! Das Ligaorakel beglückwünscht Ladja zu diesem Sieg und der Übernahme der (hauchdünnen) Tabellenführung mit der höchsten Aufstiegswahrscheinlichkeit unter allen Teams der Verbandsliga Süd von nunmehr 35,7% und sagt ein sehr enges Rennen mit der Konkurrenz aus Niederbrechen voraus. Noch 3 Spiele in dieser Saison – es bleibt spannend. Das rein theoretisch einfachere Restprogramm dürfte Ladja haben und es liegt nunmehr ganz in den eigenen Händen, in der nächsten Saison in Hessen´s höchster Klasse zu spielen. Bleibt zu hoffen, dass man als Mannschaft auch weiterhin die in dieser Saison vorbildliche Konstanz zeigt. 

Ob das Saisonende für Roßdorf mit der Aufstiegsfeier in die Hessenliga gekrönt wird…?
(Es wäre sicherlich auch für den Gründervater des Vereins, KaDe Fuchs, ein stolzerfüllendes Highlight seiner langjährigen Vereinsaktivität.)

26.01.2023

18. Pfingst - Jugendopen des SK Gernsheim

Termin: Samstag, 27. Mai 2023 bis Montag, 29. Mai 2023
Spiellokal: Bürgerhaus Allmendfeld, Raiffeisenstr.1, 64579 Gernsheim-Allmendfeld

Wer: Jugendliche, die nach dem 01.01.98 geboren sind (U25)

Modus: 90 Minuten pro Partie und Spieler, Notationspflicht, 7 Runden, bei
ausreichender Teilnehmerzahl beschleunigtes Schweizer System.
Es gelten die FIDE-Regeln, die Richtlinie III wird nicht angewandt. Die
Karenzzeit beträgt 30 Minuten. Elektronische Geräte dürfen im
ausgeschalteten Zustand im Turnierareal mitgeführt werden.
Das Turnier wird in zwei Gruppen ausgetragen.
Gruppe A sind nur Spieler mit einer DWZ über 1300 spielberechtigt,
in Gruppe B sind nur Spieler mit einer DWZ unter 1400 spielberechtigt.

DWZ-Auswertung: Das Turnier wird DWZ ausgewertet.

Meldeschluss: Am Turniertag um 9.30 Uhr.

Zeitplan: Samstag, bis 9.30 Uhr Anmeldung auch für Vorangemeldete

Samstag, 1.Runde 10.00 Uhr, 2.Runde 14.00 Uhr

Sonntag, 3.Runde 9.30 Uhr, 4.Runde 13.15 Uhr, 5.Runde 16.45 Uhr

Montag, 6.Runde 9.30 Uhr, 7.Runde 13.30 Uhr

Montag, Siegerehrung ca. 17.00 Uhr

Preise: Gruppe A:

300 €, 150 €, 75 €, 50 €, 25 €

sowie jeweils 40 € für die beste Dame sowie den besten Spieler mit DWZ
unter 1850, 1650 und 1450 sowie für das beste Ergebnis in den letzten drei
Runden.

Sachpreise erhalten die Sieger der Altersklassen U20 U12.

Gruppe B:

100 €, 75 €, 50 €, 25 €, 15 €

sowie 30 € für die beste Dame, 15 € den besten Spieler mit DWZ unter 1200,
1000, 800, ohne DWZ und das beste Ergebnis in den letzten drei Runden.

Sachpreise für den Ersten der Altersklassen U20 U8.
Plätze 6 10: Gutschein im Wert von 10,00 € bei EuroSchach Dresden.

Mannschaftspreis:

Die 4 besten Spieler eines Vereins in einer Gruppe bilden eine Mannschaft.
Die beste Mannschaft in Gruppe A erhält 60 €, in der Gruppe B erhält die
beste Mannschaft 40 , die zweitbeste 20 €.

 Sonderpreise:
Einen Sonderpreis erhalten: der jüngste Spieler, der Spieler mit der weitesten
Anreise und der Verein mit den meisten Teilnehmern. Weitere Sachpreise
werden unter den Teilnehmern verlost.
Keine Doppelpreise! (Außer Mannschaft und Sonderpreise)

Startgeld: Das Startgeld beträgt

für die Gruppe A: 15 Euro
für die Gruppe B: 10 Euro

Für (aktive) Mitglieder des SK Gernsheim ist die Teilnahme kostenlos.

Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 80 Teilnehmer in Gruppe A und
maximal 150 Teilnehmer in Gruppe B beschränkt. Maßgeblich ist der
Eingang der Anmeldung und Eintragung in der Voranmelde-Liste.

19.01.2023

5. Spieltag Kreisklasssen A und B

 

Neues Jahr, neues Glück? Das dürften sich einige Vereine beim heutigen 5. Spieltag der übervollen A- und B-Klasse wohl fragen, denn in beiden Ligen gab es wohl richtungsweisende Begegnungen, sowohl im direkten Abstiegskampf als auch um die jeweiligen Meisterschaften und Aufstiegsplätze. Das ist auch zur Halbzeit der Saison zu erwarten, doch die dass die entscheidenden Spiele gerade auf diesen Zusatzspieltag fallen, bei dem die anderen Klassen zusehen dürfen, ist schon etwas besonderes. 
 
In der A-Klasse trafen zum heutigen Spitzenspiel der Tabellendritte Gernsheim IV. und der Tabellenführer Pfungstadt I. aufeinander. Für Pfungstadt ging es darum, die Tabellenführung zu halten und gleichzeitig einen Verfolger auszuschalten und für Gernsheim die  Fühlung an die Tabellenspitze zu halten. Der Sieger der Begegnung lautet Gernsheim, das durch den knappen 3½ : 2½ Heimsieg die Pfungstädter vom Thron stoßen und mit ihnen in Punkten gleichziehen konnte. Neuer Tabellenführer ist aber die SSG Rödermark/Eppertshausen II., die beim Gastspiel bei Groß-Zimmern II. heute keine Probleme hatte, die an den DWZ-Zahlen gemessene, eigene Übermacht auszunutzen. Am Ende steht ein 1½ : 4½ Auswärtssieg und weiterhin eine weiße Weste. Das Trio der Tabellenersten ist damit dem restlichen Feld davongezogen und werden die Meisterschaft sowie den Aufstieg in die Bezirksklasse unter sich ausmache.Groß-Zimmern verweilt nach der Niederlage zusammen mit Breuberg II., das spielfrei hatte, im Mittelfeld. 
Der Abstiegskampf ist nicht weniger spannend, so trafen die beiden noch punktlosen Mannschaften Weiterstadt II. und SAbt TEC Darmstadt II. im Kellerduell aufeinander. Auch hier ging es um viel, denn der Sieger konnte nicht nur die ersten, heiß ersehnten Punkte auf das eigene Konto verbuchen, sondern auch Fühlung zum Mittelfeld herstellen, während es um den weiter punktlosen Verlierer sehr dunkel zu werden beginnen sollte. Durchgesetzt hat sich nach am Ende der TEC Darmstadt II., die mit dem hohen 1 : 5 Auswärtssieg regelrecht einen Befreiungsschlag landen. Weiterstadt II. muss nun die rote Laterne übernehmen und sich echte Abstiegssorgen machen.
Des Weiteren spielten noch Münster I. und Dieburg I. ein Derby aus, das aber ebenfalls nicht unbedeutend ist. Münster, das aus dem Nachbarschaftsvergleich siegreich mit 4½ : 1½ hervorging, setzt sich dadurch nämlich ins Mittelfeld ab und gewinnt einen guten Vorsprung auf den Abstiegsrang. Dieburg hingegen bleibt dadurch in der Nähe Weiterstadt und muss aufpassen, nicht weiter abzurutschen um den Abstieg zu verhindern.
 
SK Gernsheim IV. - SK Pfungstadt I. 3½ : 2½
SC Groß-Zimmern II. SG Rödermark/Eppertshausen II. 1½ : 4½
SC Weiterstadt II.  TEC Darmstadt I. 1 : 5
SC Münster I. - SK Dieburg I.  4½ : 1½
Turm Breuberg II.   spielfrei  
 
 
Die B-Klasse war vor diesem Spieltag sehr dicht besetzt, sodass zwischen dem Erstplatzierten und dem Letzten gerade mal 3 Punkte lagen. Die so entstandene Spannung innerhalb des Spielklasse wurde wie folgt aufgelöst: Auch hier gab es im Abstiegskampf das direkte Duell des Letzten gegen den Vorletzten. Im Aufeinandertreffen zwischen Gernsheim V. und Schachforum Darmstadt IV. hatten die Gäste aus Darmstadt am Ende deutlich mit 1 : 4 die Nase vorn. Somit schieben sich die Darmstädter weiter ins Mittelfeld, während Gernsheim mit einem Punkt Rückstand letzter bleibt. Zu Gernsheim in den direkten Abstiegskampf gesellt sich vorläufig Schaafheim II., das noch bei 3 Punkten steht und in Schlagdistanz bleibt. Die Begegnung Breuberg III. - Schaafheim II. geht 3 : 2 zu Gunsten der Heimmannschaft aus. In Kombination mit den anderen Ergebnissen kann sich Breuberg so Luft vom Abstiegskampf verschaffen, während Schaafhem nun Vorletzter ist.
Griesheim II. entführte gegen favorisierte Roßdörfer einen Punkt nach einem 2½ : 2½ und etabliert sich damit im Mittelfeld. Roßdorf bleibt mit nun 6 Punkten aus 4 Spielen auch nicht mehr ganz bei weißer Weste, aber ohne Niederlage und hegt trotz des liegen gelassenen Punktes weiter Aufstiegsabsichten. Tabellenführer vor dem Spieltag war Babenhausen III. Beim Auswärtsspiel in Bad König konnten allerdings keine Punkte eingefahren werden, sodass nicht nur die Tabellenführung an Roßdorf verloren wird, sondern auch noch Bad König II. nach dem 3 : 2 Heimsieg an Babenhausen vorbeizieht. Am kommenden Spieltag hat Babenhausen spielfrei und wird, wenn alles nach dem roßdörfer Plan verläuft, dann weiter Fühlung an den neuen Tabellenführer verlieren. Ebenso wird Bad König II. auch nochmal mit spielfrei aussetzen müssen, sodass sich Roßdorf eine mehr als gute Ausgangssituation für die Meisterschaft samt Aufstieg erarbeitet hat.
Die B-Klasse bleibt somit aber auch weiterhin spannennd, denn das Feld hat sich nicht wirklich entspannt und bleibt dicht beisammen. Die vollendeten Entscheidungen stehen also erst noch an und man darf gespannt bleiben, wie sich die B-Klasse noch entwickelt.
 
SC Bad König II. SC Babenhausen III. 3 : 2
Turm Breuberg III. SG Schaafheim II. 3 : 2
Ladja Roßdorf II. SV Griesheim II. 2½ : 2½
SK Gernsheim V. Schachforum Darmstadt IV. 1 : 4
Groß-Umstadt II. - spielfrei   

 

 

 

Steffen Heß

Pressewart